Förderfähige Maßnahmen sind: Leichtbau‑Komponenten für Aufbauten, Krane, Anhänger. Telematik‑ und Effizienzsysteme für Kran‑ und Hebetechnik-Flotten. Reifendruck-Kontrollsysteme und automatische Nachfüllsysteme. Sicherheitsausstattungen wie schnitt- feste Planen, Ladungssicherung. Systeme zur Verbrauchs‑ und Emissionsreduktion. Digitale Assistenzsysteme für Bedienung, Wartung und Einsatzplanung. Die Förderhöhe kann bis 33.000 Euro Zu- schuss pro Unternehmen betragen. Bis zu 80 Prozent Förderquote der zuwendungsfä- higen Kosten – in Kombination mit mehreren Maßnahmen – können sich realisieren las- sen. Weitere Förderprogramme beziehen sich auf die Energieeffizienz und Gebäudetechnik (BAFA/BEG) – besonders geeignet für Unter- nehmen mit Werkstätten, Hallen, Lagerflä- chen oder Verwaltungsgebäuden. Gefördert werden z. B. Dämmung, Fenster, Türen, Anla- gentechnik (außer Heizung), Beleuchtung, Lüftung, Klimatisierung, und Energiebera- tung. Die Fördersätze beziffern sich auf 15 Prozent Grundförderung plus 5 Prozent iSFP‑ Bonus. Weiterhin werden auch Digitalisie- rung und Prozessoptimierung gefördert und zwar über verschiedene Bundes‑ und Lan- desprogramme. Erwähnenswert sind: Digitale Betriebspro- zesse, Telematik‑Integration, Wartungs‑ und Einsatzplanungssysteme sowie Automatisie- rung in Werkstätten und Lagerbereichen. Die Förderquoten können sich auf bis zu 40 Pro- zent belaufen. Nicht zu vergessen ist eine Unternehmens- beratung für KMU (BAFA), wenn es sich z. B. um die Arbeitssicherheit, Prozessoptimie- rung, Digitalisierung sowie Nachhaltigkeits- strategien handelt. Immerhin kann von einer Förderquote von 50 bis 80 Prozent ausge- gangen werden bzw. von einem Zuschuss bis 2800 Euro. Elektromobilität und Ladeinfrastruktur Für Unternehmen, die ihre Flotte – wie z. B. Elektrofahrzeuge sowie Ladepunkte etc. – elektrifizieren möchten, bieten sich Zuschüs- se – je nach Fahrzeugklassen – von 3000 bis 5000 Euro an. Abschließend ist auch noch die Förderdaten- bank des Bundes erwähnenswert. Für Inno- vation und Forschung, nachhaltige Produk- tion, Digitalisierung sowie Maschinenpark‑ Modernisierung können Förderquoten von 20 bis 60 Prozent in Anspruch genommen werden. Schlussbemerkung Der Kran‑ und Hebetechnik‑Branche wird im laufen- den Jahr ein außergewöhnlich starkes Förderumfeld geboten. Bereits mit dem Start des BALM‑Pro- gramms „Umweltschutz und Sicherheit“ ab 14. April stehen hohe Zuschüsse bereit, die Modernisierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit gezielt unterstüt- zen. Ergänzt durch BAFA‑, KfW‑ und EU‑Programme entsteht ein Investitionsklima, das Unternehmen nut- zen sollten, bevor Budgets ab 2027 voraussichtlich sinken. Die Branche hat jetzt die Chance, ihre Wettbewerbs- fähigkeit langfristig zu stärken. Relativ selten sind Fördermittel für Investitionen, die sich lohnen, also her mit den Kran-Euronen. K&H 3/2026 17