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Anlageimmobilien - Kennzahlen und Renditekategorien

224 DAS EINMALEINS DER IMMOBILIEN-INVESTITION Lassen Sie uns einmal so tun, als lägen Ihnen mit den nachfolgenden Beispielen sieben Immobilienangebote vor, deren Wirtschaftlichkeit Sie mit Hilfe der Bierdeckel-Kalkulationen kurz überprüfen wollen. Der deutlichen Mehrheit der Exposés werden Sie die dafür benötigten Aus- gangsdaten entlocken können. Die Kaufnebenkosten (12%), die nicht auf die Miete umlegbaren Kosten (25%), den Zinssatz (2,5%) und die anfängliche Tilgung (2%) nehmen wir in allen Berechnungen gleich an. Der Eigenkapitalanteil beträgt immer 25%, außer im letzten Beispiel der Renditekategorie 4. Dort werden we- gen der schwachen laufenden Einnahmen 50% Eigenkapital benötigt. Die Berechnungsformeln zu den Bierdeckel-Kalkulationen sowie die Er- klärungen sämtlicher dort auftauchender Begriffe finden Sie bei Bedarf im Glossar. Zu jedem einzelnen Bierdeckel könnte ich drei weitere Seiten mit Erläuterungen verfassen. Stattdessen liefere ich Ihnen aber nur eine Reihe von Stichwörtern, Hinweisen und Denkanstößen. An dieser Stelle des Buches angekommen, haben Sie mittlerweile so viel über die Welt der Immobilie erfahren, dass Sie damit beginnen können, sich selbst- ständig darin zu bewegen. Gewöhnen Sie sich an, bei jedem Bierdeckel als ersten Schritt die we- sentlichen Kennzahlen zu überfliegen: Vergleichen Sie die sieben Bierdeckel untereinander und zwar zunächst nur anhand dieser fünf Kennzahlen. Diese allein sagen eine Menge über die wirtschaftliche Stärke einer Anlageimmobilie aus und sind von der absoluten Höhe des Objektkaufpreises unabhängig. Überlegen Sie, welche Argumente für oder gegen eine jeweilige Im- mobilie sprechen und ob diese Immobilie zu guter Letzt Ihren Vorstel- lungen entsprechen würde oder nicht. • Faktor • Rohrendite • Kaufpreis je Quadratmeter • Eigenkapital-Rendite • liquide Eigenkapital-Rendite

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